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Aktuelle Situation - Einsatz- und Ausbildungsbetrieb !!

Jugend- und Kinderfeuerwehr wieder im Dienstbetrieb - Absage vom Skat- und Knobelabend- Truppmannausbildung 2020 ist gestartet

Aktuell üben die Mitglieder der Einsatzabteilung am Mittwoch und Freitag wieder in jeweils einer Gruppe. Am Mittwoch von 19.00 bis 21.00 Uhr und am Freitag von 20.00 bis 22.00 Uhr unter Einhaltung der Hygieneregeln und des Hygienekonzepts.

Trotz der Einschränkungen gibt es positives zu berichten. Alle beiden Ausbildungsgruppen führen hochmotiviert einen individuellen Dienstbetrieb durch, wobei alle Themen aus unserem üblichen Rahmendiensplan berücksichtigt werden. Schwerpunkt der Ausbildung ist seit Beginn die Fahrzeug- und Gerätekunde, Sprechfunk- und Maschinistenausbildung sowie das Arbeiten in der Staffel nach DV3, da wir in der aktuellen Situation auf unserem Löschgruppenfahrzeug als Erstanagriffsfahrzeug in Staffelstärke ausrücken. Das führt zu einigen Veränderungen beim Arbeiten an der Einsatzstelle, was mittlerweile jedoch alle Kameraden sehr gut umsetzen. 

Darüber hinaus können seit 5 Wochen auch unsere Atemschutzgeräteträger wieder üben. Dafür haben wir in Anlehnung an den Leistungswettberwerb der Feuerwehren eine Übung bzw. Parcours, den die Atemschutzgeräteträger zu absolvieren haben, zusammengestellt. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Atemschutzgeräteträger die vorgeschriebene einsatzrealistische Übung - mit einer entsprechenden Belastung - durchlaufen.

Zudem ist hat am vergangenen Freitag die Truppmannausbildung in diesem Jahr begonnen. Von uns aus nehmen 6 Kameraden an der feuerwehrtechnischen Grundausbildung, die 4 Wochen dauern wird, teil. Unter der Leitung des Stadtausbildungsleiters Andre Junge findet dieser Lehrgang in Neubokel und Gifhorn statt. Sepziell für diesen Lehrgang wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ein Hygienekonzept erstellt, um die Durchführung des Lehrgangs zu ermöglichen.

Seit Anfang September ist auch unsere Jugendfeuerwehr - nach 6 Monaten - wieder am Start. Nach einer Einweisung in die Hygieneregeln wurde der 1te Dienst durchgeführt. Unsere Kinderfeuerwehr hat ebenfalls den Dienstbetrieb - in enger Abstimmung mit den Eltern - wieder aufgenommen. Somit kommt wieder mehr und mehr Leben in das Feuerwehrhaus zurück. Trotzdem werden wir weiter wachsam bleiben und die akutelle Situation im Auge behalten. 

In Bezug auf unsere Veranstaltungen in den kommenden Monaten müssen wir jedoch leider die nächste Absage verkünden.

Auf der letzten Kommandositzung haben wir beschlossen, dass diesjährige Skat und Kobeln im Oktober nicht durch zu führen. 

Für die Jahreshauptversammlung erfolgt gerade eine Abstimmung mit der Stadt Gifhorn und den entsprechenden Stellen wie und unter welchen Bedingungen diese stattfinden kann.

Bei unseren Einsätzen werden weiterhin Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Einsatzkräfte befolgt. So werden die Einsatzfahrzeuge nicht komplett besetzt und bei Bedarf unterstützen sich die Ortsfeuerwehren gegenseitig. Zudem tragen alle Einsatzkräfte auf den Fahrzeugen eine Maske für den Mund/Nasenschutz.

Ziel ist es weiterhin, dass wir als Feuerwehren die Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten.

Bleiben Sie bitte gesund und kommen Sie gut durch die nächsten Wochen. Wir als Feuerwehr werden auch weiterhin 24 Stunden / 7 Tage die Woche für Sie einsatzbereit sein.

Nach nunmehr 2 Jahren Arbeit liegt der Entwurf des neuen Feuerwehrbedarfsplan für die Ortsfeuerwehren der Stadt Gifhorn vor und muss nun durch die politischen Gremien beraten und beschlossen werden.

Bestandteil des Bedarfsplanes ist eine ausführliche Aufstellung und Analyse der aktuellen Situation ( IST-Stand ) der Ortsfeuerwehren der Stadt Gifhorn. Ein externer Gutachter analysierte hierbei u.a. die Mitgliedszahlen, die Ausbildung, die Alterstruktur, aber auch die Ausrüstung inkl. der Feuerwehrhäuser sowie die Einsatz- und Gefahrenschwerpunkte. Zudem wurde eine Befragung aller Einsatzkräfte vorgenommen. Ein wichtiger zentraler Bestandteil war die Frage: Wie schnell ist die Feuerwehr im Einsatzfall vor Ort ?

Allerzeitung vom 05.06.2020

Daraus resultierend hat der Gutachter zusammen mit der Verwaltung, der Politik und den Führungskräften der Feuerwehrwehren im Rahmen einer Lenkungsgruppe ein Soll-Konzept und somit Empfehlung erstellt. Dieses beinhaltet alle wesentlichen Punkte darüber, wie die Ortsfeuerwehren in der Zukunft aufgestellt sein sollen und vor allem welche Investitionen in Einsatzmittel, wie z.B. Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstung, und die Infrastruktur - wie Feuerwehrhäuser - empfohlen werden.

Für Samstag, den 01. Februar lud die 2. Gruppe unter der Führung von Karsten Könecke und Matthias Bock die Gruppen der Ortsfeuerwehr zu einem Vergleichsschießen ein. Am Samstag Nachmittag konnte der Gruppenführer Karsten Könecke insgesamt 45 Kameraden aus den aktiven Gruppen und der Altersgruppe im Feuerwehrhaus begrüßen.

Fw Schiessen 2020.1 Fw Schiessen 2020.4

Dank des Kästorfer Schützenvereins konnten wir somit mal einen internen Vergleichswettbewerb der anderen Art durchführen. Dabei ging es dieses Mal nicht um feuerwehrtechnisches Geschick und Können, sondern vielmehr um ein gutes Auge und eine sichere Hand. So hatte Matthias Bock zusammen mit dem Schützenverein einen 3 Stellungswettbewerb vorbereitet. So galt es jeweils 5 Schuß mit dem Kleinkalibergewehr, dem Luftgewehr und der Luftpistole möglichst gut ins Schwarze abzugeben. Hierbei galt es die jeweils 3 besten Einzelschützen und die beste Gruppe zu ermitteln. Während die einzelnen Gruppen schossen, konnten die anderen Gruppen in gemütlicher Runde im Feuerwehrhaus klönen und die kühlen Getränke genießen.

Fw Schiessen 2020.2 hochkant Fw Schiessen 2020.3 hochkant

Für den späten Nachmittag hatte die 2. Gruppe einen leckeren und deftigen Imbiss vorbereitet. Gegen 18 Uhr war dann das Schießen beendet und die Siegerehrung konnte stattfinden. Hierbei waren die Kameraden Lennard Bock (Kleinkaliber), Matthias bock (Luftpistole) und Dirk Sander (Luftgewehr) die besten Einzelschützen und konnten sich über eine leckere Mettwurst als Preis freuen. In der Gesamtwertung konnte die 4. Gruppe sich den 1ten Platz sichern. Unterm Strich wieder einmal mehr eine gelungene Veranstaltung zur Pflege und Förderung der Kameradschaft zwischen Jung und Alt in unserer Feuerwehr. Ein Dank auch an den Schützenverein Kästorf für die Unterstützung und Bereitstellung des Schützenhauses.  

Fw Schiessen 2020.5

 

Es war endlich soweit. Der erste Schnuppert-Dienst für interessierte Quereinsteiger in die aktive Feuerwehr hat stattgefunden…Folgendes war in der Allerzeitung zu lesen:

 

Ausbildungstag 29.09.2019

Gelungene Premiere: Ungewöhnliche Form der Mitgliederwerbung soll 2020 wiederholt werden. Von Uwe Stadtlich

Kästorf. Es war eine gelungene Premiere: Obwohl es wie aus Kübeln schüttete, waren am Sonntag acht „Quereinsteiger“ auf den Schützenplatz gekommen, um Einsatzalltag und Übungsdienst der Ortswehr kennenzulernen – und mit anzupacken. Die Kästorfer Brandschützer wollen diese ungewöhnliche Form der Mitgliederwerbung auch 2020 fortsetzen.

„Obwohl das Wetter nicht mitspielt, bin ich von dieser Resonanz positiv überrascht“, sagt Kästorfs Feuerwehr-Chef Marco Brand. Mit dem „Quereinsteiger-Tag“ hätte die Kästorfer Ortsfeuerwehr im Stadtgebiet eine Vorreiter-Rolle übernommen – und unter Beweis gestellt, dass es möglich ist, einen völlig neuen Weg zu gehen, um Aktive zu gewinnen. 

Nach einer kurzen Begrüßung am Gerätehaus ging’s gleich in die Vollen: 30 erfahrene Kameradinnen und Kameraden demonstrierten auf dem nahe gelegenen Schützenplatz Brandbekämpfung. Schläuche wurden ausgerollt, Wasserentnahmestellen an Hydranten und an einem „offenen Gewässer“ eingerichtet. „Auch eine Steckleiter kam zum Einsatz, zudem wurde die Funktionsweise eines Hohlstrahlrohres erläutert“, so Brand. Nicht nur zuschauen, sondern mitmachen: Die „Quereinsteiger“ halfen – und hatten sichtlich Spaß dabei. Der Regen störte nicht. „Es ist wie bei einem richtigen Alarm, schließlich sind wir keine Schönwetter-Feuerwehr“, so Brand.

Viele der Interessierten kannte der Ortsbrandmeister bereits persönlich: Moritz Hasenbein nahm am Quereinsteiger-Tag teil, denn Bruder Ole ist bereits in Kästorfs Wehr aktiv. Detlev Janz wohnt in direkter Nachbarschaft des Gerätehauses. „Sein Sohn mischt bereits in der Jugendwehr mit“, weiß Brand. „Quereinsteiger“ Torsten Niebuhr sei vermutlich über seinen Sohn auf das Angebot aufmerksam gemacht worden. „Der ist nämlich schon aktiver Feuerwehrmann“, hofft Brand darauf, dass auch der Vater mit einsteigt.

Nach dem Übungsdienst auf dem Schützenplatz ging’s nach einer kurzen Verschnaufpause im Feuerwehrhaus weiter: In einer künstlich verqualmten Scheune in der Straße „Im Winkel“ übten die „Quereinsteiger“ gemeinsam mit den Aktiven die Menschenrettung – Dummys mussten gefunden und nach draußen gebracht werden. Demonstriert wurde die Handhabung von schwerem Atemschutz.

„Wir sind mit 60 Aktiven zur Zeit gut aufgestellt, doch wir brauchen weiterhin jede helfende Hand“, will Brand den „Quereinsteiger-Tag“ 2020 auf alle Fälle wiederholen. Über die positiven Erfahrungen dieser Premiere will der Kästorfer Ortsbrandmeister demnächst im Stadtkommando berichten.

Aus der Werbung und Vorberichterstattattung:

Am Samstag den 23.09. fand das diesjährige Finale des Grand Slams der tradtionellen Feuerwehrwettkämpfe des Landkreises Gifhorn mit 17 startenden Gruppen in Rötgesbüttel statt. 3 Wochen zuvor fanden mit 20 Gruppen zum 40 ten Mal die traditionellen Wettkämpfen bei den Kameraden in Stüde statt. Wir als Mitausrichter des Grand Slams gingen mit jeweils mit gemischten Gruppen an den Start und belegten in der Gesamtwertung den 6. Platz. Für das kommende Jahr haben wir uns vorgenommen, wieder anzugreifen, um den Grand Slam Pott wieder einmal nach Kästorf zu holen.

 

Grandslam Finale 2019.1

 

Hier ein Ausschnitt aus dem Bericht der Allerzeitung von Chris Niebuhr geschrieben:

Grundsätzlich gehe es aber bei Eimerfestspielen stets vorrangig um den Spaß sowie die Pflege der Geselligkeit und Kameradschaft. Es werde aber dennoch natürlich Wert gelegt auf eine sichere Ausführung des Löschangriffs nach den alten Regeln. Die 17 Gruppen traten in Rötgesbüttel auf dem Gelände neben der Bürgerhalle an. Ein Wertungsgericht hatte alles im festen Blick. Und hinterher warteten auch Bratwurstbude und Getränkewagen für das gesellige Beisammensein.

Den Sieg bei den Rötgesbütteler Eimerfestspielen sicherte sich dieses Mal die erste Gruppe der gastgebenden Feuerwehr aus Rötgesbüttel. Den zweiten Platz belegte die Feuerwehr Westerbeck. Der dritte Platz ging an die Feuerwehr Stüde. Auf Rang Vier landete die Gruppe Rötgesbüttel 2, und den fünften Platz belegte dieses Mal Wilsche. Dann ging es am Ende noch an die Auswertung des Grand Slam. Denn die Eimerfestspiele in Rötgebsüttel bildeten der Abschluss der Grand-Slam-Reihe mit Kästorf und Stüde. In dieser besonderen Wertung ging es für neun Gruppen, die bei allen drei Events an den Start gegangen waren, um den Sieg. Es ergab sich die gleiche Rangfolge wie auch schon im Einzelwettbewerb in Rötgesbüttel: Rötgesbüttel 1 holte den Grand Slam vor Westerbeck, Stüde, Rötgesbüttel 2 und Wilsche.

 Wettkämpfe Stüde 2019

Hier unsere startende Gruppe bei den Wettkämpfen un Stüde.