Besondere Einsätze

Hier finden Sie Einsätze über die wir in einen extra Artikel veröffentlichen. Dies kann zum Beispiel aufgrund von besonders großen, kuriosen und/oder schwierigen Einsätze passieren.

In der Nacht zu Montag, dem 13. Januar wurde zunächst die Ortsfeuerwehr Gamsen um 2:16 Uhr zu einem Wohungsbrand an der Hamburger Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen bereits aus dem hinteren Gebäudeteil. Da es sich zudem um ein Wohnobjekt mit insgesamt 10 Wohnungen handelte, wurden wir um 2:28 Uhr nachalarmiert. Ein paar Minuten nach der Alarmierung trafen wir vor Ort ein. Nach einer kurzen Absprache mit der Gamsener Einsatzleitung, übernahmen wir die Durchsuchung der Wohnungen sowie die Brandbekämpfung im nördlichen Abschnitt des Gebäudes über 2 C-Rohre. Parallel wurde die Einsatzstelle durch uns ausgeleuchtet und ein B-Rohr zur evtl. erforderlichen Abriegelung zu den nördlich angrenzenden Häusern vorbereitet.

Nachdem wir sicher waren, dass sich alle Bewohner ins Freie retten konnten und diese inzwischen durch den Rettungsdienst übernommen waren, begannen wir das Metalldach aufzunehmen und eine "Brandschneise" in der Zwischendecke zu schaffen, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Im späteren Einsatzverlauf gruppierten wir die Löschfahrzeuge so um, dass die Hamburger Straße zu Beginn des Berufsverkehrs wieder frei war. In diesem Zuge nahmen wir eine 2te Wasserentnahmestelle im Bereich der Henschelstraße / Ecke Ottostraße in Betrieb. Während der Löscharbeiten setzten wir allein im nördlichen Brandabschnitt 6 Atemschutztrupps ein. 

Auch bei diesem Einsatz bewährte sich die gute Zusammenarbeit der beiden Ortsfeuerwehren des nördlichen Löschverbundes der Stadt Gifhorn.

Gamsen Brand Hamburgerstraße 01.2020

Allerzeitung vom 14.01.2020

IMeppen 2 2018m Rahmen des Kreisfeuerwehrbereitschaft wurden wir am Samstag Abend, den 22.09. gegen halb zehn alarmiert. Die Kreisfeuerwehr wurde durch den Landkreis Emsland angefordert, um bei dem Schutz zweier Ortschaften durch den Betrieb einer Riegelstellung zu unterstützen. Daraufhin stellte die Kreisfeuerwehr 3 Wasserförderzüge, den Personalreservezug Süd und den Logistikzug zu einer Bereitschaft zusammen. Da wir mit unserem MTW als Führungsfahrzeug inkl. einem Zugtrupp beim Wasserförderzug Süd fungieren, galt es für 3 Kameraden innerhalb von 2 Stunden die Abmarschbereitschaft herzustellen. So musste Gepäck für 2 Tage gepackt und das Fahrzeug für den Einsatz vorbereitet werden. Sammelpunkt war dann um 2 Uhr in der Nacht an der FTZ in Gifhorn. Vor dort setzte sich dann die Bereitschaft mit ca. 30 Fahrzeugen um 2.30 Uhr in Marsch.  Nach ca. 6 Stunden Fahrzeit traf die Bereitschaft in ihrem Bereitstellungsraum in Meppen ein. Nach dem Frühstück galt es für die Bereitschaftsführung die Lage zu erkunden und die Kräfte blieben bis zum Mittag in Bereitschaft, da sich die Lage durch den einsetzenden Regen etwas entspannte. Nachmittags verlegten die Einheiten dann auf einen Teil des Übungsplatzes und untersützten bei dem Aufbau und den Betrieb einer langen Wegstrecke, um auf dem Übungsplatz Löscharbeiten vorzunehmen. Nach dem Eintreten der Dunkelheit wurden die Arbeiten dort eingestellt und für die Bereitschaft ging es in den Bereitstellungsraum an der Berufsschule von Meppen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kameraden inzwischen über 20 Stunden auf den Beinen. Nach dem Betanken der Fahrzeuge und der Abendverpflegung ging es für die meisten gleich in die dortige Turnhalle, um sich eine Mütze Schlaf zu holen. Am Montag Morgen entschied die Einsatzleitung, dass nur noch 2 Wasserförderzüge bis zum Nachmittag vor Ort in Bereitschaft verbleiben mussten. Die anderen 3 Züge traten nach dem Frühstück den Rückmarsch an. Unser Wasserförderzug verließ um 15 Uhr Meppen und traf abends in Gifhorn wieder ein. Nachdem unsere Kameraden unser Fahrzeug wieder einsatzbereit gemacht hatten, konnten sie nach fast 48 Stunden den Bereitschaftseinsatz beenden.

Meppen 2018

Gruppenfoto des Wasserföderzuges am Montag Vormittag - der Zug besteht aus dem MTW Kästorf, dem SW 1000 aus Gifhorn und Leiferde, dem LF16 TS Gifhorn sowie dem LF8 aus Groß Schwülper.