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Damit die Feuerwehr schneller im Süden ist - Ein neuer Standort bei der IAV soll das ermöglichen
Damit erfüllt die Stadt eines der wichtigsten Ziele des Feuerwehrbedarfsplans, den der Rat der Stadt im Juni 2020 beschlossen hat - nämlich die Verbesserung der räumlichen und zeitlichen Erreichbarkeit für den Bereich südlich und südöstlich des Stadtzentrums mit den Gewerbegebieten „Am Allerkanal“ und „westliche Braunschweiger Straße“, dem Eyßelheideweg und dem Ortsteil Winkel.
Bei der Suche nach der besten Lösung hat es sich die Verwaltung nicht leicht gemacht. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtbrandmeister und seinen Stellvertretern wurden mehrere Möglichkeiten geprüft, um eine notwendige Verkürzung der Ausrückzeiten zur Sicherung des Brandschutzes in den genannten Gebieten zu erreichen.
Mehrere Optionen wurden im Rahmen von Gesprächen und Verhandlungen geprüft, wie die Gründung eines weiteren Standortes der OFW Gifhorn im südlichen Stadtgebiet, die Reaktivierung einer Ortsfeuerwehr im Ortsteil Winkel, die örtliche Unterstützung durch die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Gifhorn, die örtliche Unterstützung durch die Werkfeuerwehr Teves und die Schaffung eines Standortes im oben genannten Gebiet zur Unterbringung eines Löschfahrzeuges, damit in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der umliegenden Unternehmen die Hilfsfrist für die ersteintreffende Einheit im Einsatzfall verkürzt werden kann.
Während die ersten vier Optionen zu keinem Ergebnis führten, ist es durch intensive Verhandlungen gelungen, einen Vertrag zwischen der IAV GmbH und der Stadt Gifhorn zu vereinbaren, um dort eine selbständige Löscheinheit Süd unter organisatorischer Führung des Stadtbrandmeisters zu stationieren.
Das Mietobjekt auf dem Gelände der IAV GmbH befindet sich in der Rockwellstraße 11. IAV wird die angemieteten Flächen im Sinne der mit der Feuerwehrunfallkasse abgestimmten Planung umbauen. Damit können ein Löschfahrzeug, die notwendigen Ausrüstungsgegenstände, die persönliche Schutzausrüstung für die Mitglieder der Löscheinheit und die erforderliche Informationstechnik untergebracht werden.
Die Löscheinheit soll bis zu 27 ausgebildete aktive Feuerwehrmitglieder umfassen. Die selbstständige Löscheinheit Süd dient zur Unterstützung der Ortsfeuerwehr Gifhorn in ihrem Zuständigkeitsbereich, um die Einhaltung der Hilfsfristen bei größeren Einsätzen zu verbessern. Die Ortsfeuerwehr Gifhorn behält die Einsatzführung in diesem Zuständigkeitsbereich.
Die Löscheinheit soll von Montag bis Freitag (bundeseinheitliche Feiertage und Feiertage im Land Niedersachsen ausgenommen) in der Zeit von 07.00 bis 17.00 Uhr im Bedarfsfall in besagtem Gebiet mit eingebunden werden.
Nach dem Vertragsabschluss zwischen der Stadt und IAV Ende Januar erfolgt der Umbau der Räumlichkeiten. Im Sommer 2026 soll der Löschstützpunkt dann in Betrieb genommen werden.
Damit diese Löscheinheit zu einer wirklich schlagkräftigen Einheit wird, rufen die Stadtverwaltung und IAV gemeinsam die Mitarbeitenden der IAV GmbH mit abgeschlossener feuerwehrtechnischer Ausbildung und die Mitarbeitenden aller Gewerbebetriebe im o.g. Einsatzgebiet, die bereits aktives Mitglied einer Gifhorner Ortsfeuerwehr sind dazu auf, in dieser Löscheinheit mitzuarbeiten.
Zum 08. November lud der Stadtbrandmeister alle Aktiven und Mitglieder der Altersabteilungen zur Jahreshauptversammlung der Stadtfeuerwehr Gifhorn ein. Rund 200 Mitglieder und Gäste folgten der Einladung in das Dorfgemeinschaftshaus Gamsen. Die Funktionsträger der Stadtfeuerwehr hielten ihre Jahresberichte, gefolgt von Ehrungen und Beförderungen sowie Grußworten aus der Politik und der Feuerwehr. Dabei wurde die Versammlung durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn musikalisch umrahmt. Nach der Begrüßung waren alle zu einem gemeinsamen Imbiss, für den der Verpflegungstrupp der Feuerwehr Gifhorn verantwortlich war, eingeladen.
Aus Kästorfer Sicht gab es den Abend auch etwas zu feiern. So wurde der stellv. Ortsbrandmeister Sven Wittberg für seine Arbeit in der Kästorfer Feuerwehr mit der Ehrennadel der Kreisfeuerwehr Gifhorn in Silber ausgezeichnet. Der stellv. Stadtbrandmeister und Ortsbrandmeister Marco Brand wurde zum Oberbrandmeister und der Kamerad Maik Serwatka zum Oberlöschmeister befördert.
Bericht aus der Allerzeitung vom 10.11.2025
Am Sonntag, den 28. September war es wieder soweit. Wir als Feuerwehr sagten DANKE und luden dazu unsere vielen Helferinnen und Helfer, die uns das ganze Jahr immer wieder bei unseren Veranstaltungen, sei es als Küchen- oder Thekencrew oder Geburtstagsgänger z.B., ehrenamtlich und uneigennützig helfen, ein. Rund 25 Helferinnen und Helfer folgten unserer Einladung. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsbrandmeister Marco Brand und seinem Stellvertreter Sven Wittberg, in der beide die Wichtigkeit der Unterstützung und des Helfens für die Feuerwehr Kästorf unterstrichen, luden sie die Helferinnen und Helfer zu einem gemütlichen Frühschoppen mit Grillbüffet ein.
Bei kühlen Getränken und einem wieder sehr leckeren Grillbüffet der Gifhorner Feuerwehrküche konnten wir uns als Feuerwehr bedanken und zusammen mit allen Helferinnen und Helfer bei sonnigem Wetter den Tag genießen. Vielen herzlichen Dank und toll, dass es die vielen Helferinnen und Helfer gibt, denn ohne sie wären unsere Veranstaltungen und das Vereinsleben so nicht möglich !!
Am 12. September sattelte unsere Altersgruppe unter der Führung von Wolfgang Tietge bei optimalen Radfahrwetter für 3 Tage die Fahrräder. 9 Kameraden traten am 12. September die Tour in Richtung Eschede, was das 1 te Tagesziel war, an. Dort übernachteten die Kameraden nach einem gemütlichen Abendessen im dortigen Hotel "Deutsches Haus". Am nächsten Tag ging die Fahrt frisch gestärkt und erholt von Eschede nach Langlingen mit dem Landgasthof "Aller-Paradies" als 2 tes Tagesziel. Unterwegs legten sie einen Stopp in dem Standort der Landesfeuerwehrschule Scheuen ein. Dort bekamen sie eine umfassende Führung über das neu geschaffene Gelände inkl. Übungsanlagen und einen Einblick in die zum Teil dort stationierten Fahrzeuge und Technik des Landes Niedersachsen im Rahmen des Katastrophenschutzes.
Den 2 ten Tag ließen die Kameraden abends bei einem leckeren Grillbüffet im Landgasthof ausklingen, bevor es am Sonntag über Müden und Wilsche nach Hause ging. Aber auch am 3 ten Tag der Reise kam die Kultur nicht zu kurz und so legten sie noch eine Pause im Müdener Landwirtschaftsmuseum ein. In Kästorf wieder angekommen, stand eines schon wieder fest...es wird wieder eine Fahrradtour der Kästorfer Altersgruppe geben. Denn nach der Fahrradtour ist vor der Fahrradtour.
Das Erntedankfest wird nun seit 40 Jahren ganz groß bei uns in Kästorf gefeiert. Bei immer bestem Wetter und Sonnenschein begehen wir dieses Fest in Kästorf am 2ten Sonntag im September. In diesem Jahr erstmalig unter der vollständigen Federführung der neuen Interessengemeinschaft Erntedankfest unter der Schirmherrschaft des Kästorfer Ortsrates. Daher schon einmal vielen Dank an das Organisationsteam.
Auch im 40 zigsten Jahr sammelten sich etliche festlich geschmückte Erntewagen ab 11 Uhr auf unserem Schützenplatz unter den Eichen, um dann gemeinsam mit den Kästofer Bürgerinnen und Bürger einen Freiluftgottesdienst zu feiern. Nach dem Gottesdienst setzte sich der große Festumzug - mit unserer Erntekrone an der Spitze - durch den gesamten Ort in Bewegung. Hierbei säumten vielen Kästorfer Bürger und Gäste aus nah und fern die Route des Umzuges. Vor allem Kindern freuen sich immer auf die unzähligen Bonbons, die von den Wagen regnen. Aber auch für die Erwachsenen gibt es immer das ein oder andere zum Probieren. Nach einer Pause am Mittelfeld ging es wieder zurück zum Schützenplatz, wo Kaffee und Kuchen sowie kühle Getränke und Leckereien vom Grill zum Feiern und Verweilen einluden. Zudem sorgte ein Musikzug für gute Laune und eine große Tombola, ein Bullriding Contest sowie ein Programm für die Kinder war organisiert.
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Dabei beteiligen sich immer abwechselnd Kästorfer Vereine bei der Ausrichtung. Sei es beim Spenden von Kuchen, dem Ausschank von Getränken oder so wie wir als Feuerwehr mit dem Auf- und Abbau von Tischen und Bänken und der Absicherung des Umzuges. Für das leibliche Wohl vom Grill zeichnete unser Schützenfestwirt Gerd Jahn aus Neubokel Verantwortung.
Wie jedes Jahr nahmen wir auch in diesem Jahr mit 3 Treckergespannen an dem Umzug teil. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr präsentierten sich auch in diesem Jahr mit bunten Mottowagen. Unsere Jugendfeuerwehr hatte z.B. das Motto: "Omas Gemüsegarten - mehr Bio geht nicht !!" Aber auch die Einsatzabteilung war mit von der Partie. So baute die 2 te Gruppe unter der Führung von ihrem Gruppenführer Karsten Könecke einen Mottowagen zum Thema "Honigernte in der Heide". Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
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Für alle teilnehmenden Gruppen bedeutet der Erntewagenbau jedes Jahr wieder jede Menge Arbeit in den Wochen und Tagen vor dem Erntedankfest. Der Spaß und die Kreativität stehen dabei jedoch im Vordergrund und jede Gruppe ist dann auch sichtlich stolz, ihren Wagen beim Umzug zu präsentieren.
Daher noch einmal vielen Dank an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des diesjährigen Erntedankfestest beigetragen haben und wir hoffen, dass wir alle gemeinsam diese Kästorfer Tradition noch viele Jahre zusammen begehen können.
