Die erste und beste Nachricht: Die Jugendfeuerwehr Kästorf startet wieder durch!

Seit dem 28. August läuft bei der Jugendfeuerwehr Kästorf der Dienstbetrieb wieder. Die ersten sechs Wochen sind nun vergangen und wir möchten die Gelegenheit nutzen, einen kurzen Bericht zum bisherigen Dienstbetrieb nach der fünfmonatigen coronabedingten Pause zu geben:

Zu Dienstbeginn Ende August war Eines klar: Sowohl das Betreuerteam als auch die Jugendlichen waren wieder heiß auf Feuerwehr! Alle waren froh, die altbekannten Gesicherter wiederzusehen und endlich mit der feuerwehrtechnischen Ausbildung starten zu können. Zwar hatten die Jugendbetreuer während der dienstfreien Zeit diverse Kurzvideos über die Social-Media-Kanäle der Jugendfeuerwehr Kästorf veröffentlicht und ein „Corona-Not-Paket“ an alle Jugendlichen verteilt, dennoch war das alles nicht mit dem freitagabendlichen Dienstbetrieb zu vergleichen.

Beim ersten Dienst mussten erst einmal grundlegende Dinge geklärt werden: Händewaschen nach dem Betreten des Feuerwehrhauses, Mund-Nase-Bedeckung während des Antretens sowie eine Unterweisung des Hygienekonzeptes der Stadtfeuerwehr Gifhorn gehörten zur „neuen Normalität“. Ein weiteres wichtiges To-Do, war die Frage nach zu eng gewordener Bekleidung. Nach der fünfmonatigen coronabedingten Dienstpause zwickte und zwackte bei einigen Jugendliche die Hose oder die Jacke. Auch das ein oder andere Paar Stiefel musste neu bestellt werden. Denn wenn es eines gibt, was Corona nicht bremsen konnte, so war es das ordentliche Wachstum unserer Jugendlichen.

Während des Septembers konnten die Dienste aufgrund des guten Wetters nach draußen ins Freie verlegt werden. Hier konnten wir die Maskenpflicht umgehen, indem ausreichend Abstand eingehalten wurde. Bei Arbeiten und Übungen auf engem Raum kamen allerdings auch wir bei der Feuerwehr nicht um das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung herum. Da die Jugendlichen aus dem Schulalltag bereits viele Vorgehensweisen kannten, war es keine große Umstellung. Der ein oder andere Erwachsene brauchte hier eine etwas längere Eingewöhnungsphase.

Im Oktober starten mit dem theoretischen Unterricht. Auch das klappt, unter Einhaltung der Abstandsregelungen, erstaunlich gut. Immer wieder müssen wir auf die sich täglich ändernden Situationen völlig neu einstellen. Mit etwas Flexibilität, Kreativität und einer motivierten Truppe stellt dies allerdings kein Hindernis für uns dar. Denn eines ist auch klar: Trotz Corona, muss es ja irgendwie weitergehen.

Bleibt gesund und munter!

Eure Jugendfeuerwehr Kästorf.