Pfingstfreizeit 2015 der Jugendfeuerwehr im Harz

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Alle drei Jahre organisieren wir unsere eigene Freizeitfahrt. Für uns ging es dafür dieses Jahr in den Harz. Vom 22. Mai bis zum 26. Mai 2015 macht wir uns von Kästorf aus auf nach Thale. Dazu lieh uns die Ortsfeuerwehr Gifhorn ihren MTW und somit konnten wir zusammen mit unserem Kästorfer MTW mit 10 Jugendlichen und 5 Betreuern uns auf den Weg machen. In Thale besuchten wir dazu die Jugendherberge im schönen Bodetal. Die Herberge liegt genau zwischen den Felsenschluchten der Roßtrappe und des Hexentanzplatzes. Von hier aus konnten wir viele Ziele im Harz einfach erreichen. Dies nutzten wir natürlich ausgiebig und besuchten Orte wie dem Hexentanzplatze, den Kletterwald in Blankenburg sowie das Bergwerksmuseum Lautenthals Glück (mit einer abenteuerlichen Grubenbahnfahrt) und vieles mehr! Highlights unserer Fahrt waren für viele der Harzer Schnitzelkönig sowie das Monsterroller fahren am Wurmberg. Im folgenden berichten wir ausführlich über unsere Fahrt und unseren Erlebnisse.

Freitag 22.05.2015

  • Abfahrt um 15.15 Uhr am Feuerwehrhaus in Kästorf mit den Feuerwehrbussen aus Kästorf und Gifhorn
  • Ankunft an der Jugendherberge um 17.30 Uhr. Nach dem Zimmer beziehen ging es direkt zum Abendessen
  • 20.00 Uhr: Nachtwächterführung in Wernigerode. 90 Minuten Lang Erklärungen über die Tätigkeiten des Nachtwächters sowie eine Führung durch die Historische Altstadt Wernigerrodes

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Samstag 23.05.2015

  • Nach dem Wecken gab es eine heiße Dusche. Um 7.30 Uhr ging es dann in den großen Speisesaal zum Frühstück.
  • 10.00 Uhr: Besuch des Kletterparks in Blankenburg. Nach einer ausführlichen Sicherheitsunterweisung konnten wir 1,5 Stunden lang alle Kletterstrecken des Parks ausgiebig testen. Zum Abschluss erprobten einige Abenteuerlustige noch die 150 m lange Seilbahn quer durch den Park.
  • 12.30 Uhr: Eintreffen am Harzer Schnitzelkönig. Nachdem sich jeder den Bauch mit XXL-Gerichten vollgeschlagen hatte, ging es auf einem kleinen Wander(um)weg direkt weiter zum Bergbaumuseum „Lautenthals Glück“.
  • 14.30 Uhr: Im Bergwerksmuseum Lautenthals Glück konnte eine Vielzahl historischer Ausstellungsstücke bestaunt werden. Neben verschiedener Grubenlocks und zugehöriger Wagen konnten wir auch verschiedenes Arbeitsgerät der Bergleute betrachten. Von Hämmern, Meißeln und Zangen bis hin zu Bohrmaschinen und ausfahrbaren Drehleitern.
  • Nachdem jeder einen Sicherheitshelm bekommen hatte, ging es mit der Grubenbahn unter Tage. Nach der Einfuhr in den ehemaligen Silberstollen, erhielten wir von einem echten Bergmann eine Rundführung durch das Bergwerk Lautenthals Glück. Danach fuhren wir mit einem echten Silberkahn in den Berg hinein und bekamen so einen weiteren Einblick in das harte Leben der Bergleute in früheren Zeiten.
  • 20.00 Uhr: Da niemand wirklich etwas zu Abend essen wollte, da die Mägen alle vom Harzer Schnitzelkönig mehr als ausgiebig gefüllt waren, gingen wir direkt über zum Spieleabend. Neben den Siedlern von Catan und Uno wurden diverse Kartenspiele aus der Spielekiste der Jugendfeuerwehr geholt. Bis zur Nachtruhe verlief der Abend bei einigen Nascherein sehr ruhig.

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Samstag 24.05.2015

  • Nach dem Frühstück ging es gegen 10.00 Uhr zu Fuß rüber zur Kabinenbahn am Hexentanzplatz. Bei schönem Wetter konnten wir das Panorama bei der Auffahrt auf den Berg mit den Gondeln sehr genießen.
  • Nachdem wir oben angekommen waren, galt es noch ein kleines Stück Fußmarsch zu bewältigen, bevor wir an der Sommerrodelbahn „Harzbob“ ankamen. Nach einigen Runden auf der Bahn, bei denen die „Bremshinweise“ mehr oder weniger befolgt wurden, machten wir uns auf den Weg zum Tierpark direkt am Hexentanzplatz. Neben verschiedenen regionalen Vögeln und Wildtieren, konnten wir auch Rotfüchse, Wölfe, Bären, Marderhunde und Rothirsche bestaunen.
  • Nachdem alle den „Biologieunterricht“ im Tierpark bestanden hatten, besichtigten wir den Hexentanzplatz. Nachdem jeder ausgiebig Fotos vom Aussichtspunkt am Hexentanzplatz gemacht hatte, stärkten wir uns mit einem reichhaltigen Lunchpaket und diversen frittierten Kartoffelspalten.
  • Nun kommen wir zum ersten Anspruchsvollen Punkt auf der Tagesordnung. Dem Rückweg. Bergab Wandern. Selbstverständlich wählten wir die „schwierigere Strecke“. Dank gutem Schuhwerk und der guten körperlichen Fitness aller Fahrtteilnehmer, gelang der Abstieg auf der 5 km langen Strecke wie im Flug.
  • Abends schmiss das Team der Jugendherberge für uns den Grill an. Zu Bratwurst, Steaks, Grillspießen und Leberkäse gab es ein umfangreiches Salat und Beilagenbuffet. Der Kinobesuch, der an diesem Abend geplant war, wurde zugunsten eines weiteren Spieleabends abgesagt. Diesmal wurden verschiedene Varianten im „Siedler von Catan Erweiterungspaket“ durchgespielt, bis wirklich jeder das Prinzip von Angebot und Nachfrage begriffen hatte.

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Montag 25.05.2015

  • An diesem Morgen aßen alle ein Brötchen mehr und packten einen Apfel mehr in ihr Lunchpaket, um sich auf das kommende vorzubereiten. Die Wanderung auf den Brocken.
  • Von Thale ging es über Braunlage nach Torfhaus. Von dort aus knapp 9 Km nach oben auf den Brocken. Oben angekommen, gab es neben einem gemeinsamen Erinnerungsfoto ein gemeinsames Essen im Restaurant und eine Stunde Verschnaufpause. Danach ging es eine etwas kürzere Strecke (8km) zurück nach unten.
  • Auf der Rückfahrt nach Thale fielen einige schwere Augenlieder glattweg herunter. Wieder in Thale angekommen, gab es nach einem ausgiebigen Abendessen einen weiteren Spieleabend mit Getränken und Knabbereien. Dieser dauerte allerdings nicht ganz so lange wie die Abende davor, weil alle von den Anstrengungen des vergangenen Tages erschöpft waren.

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Dienstag 26.05.2015

  • Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden alle Habseligkeiten in die Fahrzeuge und den Anhänger verladen. Danach ging es nach Braunlage zum Monsterroller fahren. Mit der Gondel fuhren wir den Wurmberg bis zur Mittelstation hinauf. Von dort aus rasten wir mit den überdimensionalen Rollern Richtung Tal. Als spannender und aufreibender Abschluss unserer Pfingstfahrt genau das Richtige.
  • Von Braunlage ging es dann zügig zurück in Richtung Kästorf. Kurz nach dem Mittag kamen wir am Feuerwehrhaus an, reinigten die Fahrzeuge, fuhren alle Mann nach Hause und gönnten uns dann alle eine wohlverdiente Ruhe.

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