Besondere Einsätze

Hier finden Sie Einsätze über die wir in einen extra Artikel veröffentlichen. Dies kann zum Beispiel aufgrund von besonders großen, kuriosen und/oder schwierigen Einsätze passieren.

Einsatz des Wasserförderzuges in Meppen

IMeppen 2 2018m Rahmen des Kreisfeuerwehrbereitschaft wurden wir am Samstag Abend, den 22.09. gegen halb zehn alarmiert. Die Kreisfeuerwehr wurde durch den Landkreis Emsland angefordert, um bei dem Schutz zweier Ortschaften durch den Betrieb einer Riegelstellung zu unterstützen. Daraufhin stellte die Kreisfeuerwehr 3 Wasserförderzüge, den Personalreservezug Süd und den Logistikzug zu einer Bereitschaft zusammen. Da wir mit unserem MTW als Führungsfahrzeug inkl. einem Zugtrupp beim Wasserförderzug Süd fungieren, galt es für 3 Kameraden innerhalb von 2 Stunden die Abmarschbereitschaft herzustellen. So musste Gepäck für 2 Tage gepackt und das Fahrzeug für den Einsatz vorbereitet werden. Sammelpunkt war dann um 2 Uhr in der Nacht an der FTZ in Gifhorn. Vor dort setzte sich dann die Bereitschaft mit ca. 30 Fahrzeugen um 2.30 Uhr in Marsch.  Nach ca. 6 Stunden Fahrzeit traf die Bereitschaft in ihrem Bereitstellungsraum in Meppen ein. Nach dem Frühstück galt es für die Bereitschaftsführung die Lage zu erkunden und die Kräfte blieben bis zum Mittag in Bereitschaft, da sich die Lage durch den einsetzenden Regen etwas entspannte. Nachmittags verlegten die Einheiten dann auf einen Teil des Übungsplatzes und untersützten bei dem Aufbau und den Betrieb einer langen Wegstrecke, um auf dem Übungsplatz Löscharbeiten vorzunehmen. Nach dem Eintreten der Dunkelheit wurden die Arbeiten dort eingestellt und für die Bereitschaft ging es in den Bereitstellungsraum an der Berufsschule von Meppen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kameraden inzwischen über 20 Stunden auf den Beinen. Nach dem Betanken der Fahrzeuge und der Abendverpflegung ging es für die meisten gleich in die dortige Turnhalle, um sich eine Mütze Schlaf zu holen. Am Montag Morgen entschied die Einsatzleitung, dass nur noch 2 Wasserförderzüge bis zum Nachmittag vor Ort in Bereitschaft verbleiben mussten. Die anderen 3 Züge traten nach dem Frühstück den Rückmarsch an. Unser Wasserförderzug verließ um 15 Uhr Meppen und traf abends in Gifhorn wieder ein. Nachdem unsere Kameraden unser Fahrzeug wieder einsatzbereit gemacht hatten, konnten sie nach fast 48 Stunden den Bereitschaftseinsatz beenden.

Meppen 2018

Gruppenfoto des Wasserföderzuges am Montag Vormittag - der Zug besteht aus dem MTW Kästorf, dem SW 1000 aus Gifhorn und Leiferde, dem LF16 TS Gifhorn sowie dem LF8 aus Groß Schwülper.

Kellerbrand in Kästorf - Diakonische Heime

Aus der Allerzeitung: Bei einem Kellerbrand in Kästorf sind nach Angaben eines Feuerwehrsprechers am späten Dienstagabend zwei Hausbewohner leicht verletzt worden. Sie kamen zur Behandlung in das Gifhorner Klinikum. Drei weitere Bewohner des Hauses wurden vor Ort ambulant behandelt. 44 Feuerwehrleute aus Gamsen und Kästorf waren im Einsatz.

Kellerbrand 24.10.17.1 Kellerbrand 24.10.2017.3

Die Fotos stammen vom Kameraden Bernd Behrens aus Gamsen.

"Der Alarm wurde gegen 20.40 Uhr ausgelöst - Einsatzort war die Straße Zu den Masuren", sagt Karsten Könecke von der Kästorfer Ortsfeuerwehr. Das Feuer sei im Kellerraum eines viergeschossigen Wohnblocks ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen habe Papier in einem Mülleimer gebrannt. Der Rauch sei im Anschluss durch das Treppenhaus gezogen und haben zu einer starken Verqaulmung geführt. Die Feuerwehren aus Gamsen und Kästorf seine unter Atemschutz in das verrauchte Haus gegangen, um den Brand zu bekämpfen. Fünf Bewohner seien ins Frei gebracht und behandelt worden. "Im Anschluss wurde das Gebäude belüftet", so Könecke. Gegen 23 Uhr rückten die Einsatzkräfte wieder ab. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

von Uwe Stadtlich - Allerzeitung 26.10.2017

Hochwassereinsatz in Wolfenbüttel

Nachdem es im Harz und in Südniedersachsen in der letzten Juliwoche mehrere Tage ununterbrochen geregnet hatte, bahnte sich das Wasser aus dem Harz seinen Weg über die Innerste nach Hildesheim und über die Oker in Richtung Wolfenbüttel. Am Mittwoch den 26.07. rückte die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord für einen Tag nach Hildesheim aus, um dort zu unterstützen. Im Laufe des 27.07. verschäfte sich die Lage in Wolfenbüttel. Am Abend forderte der Landkreis Hildesheim Unterstützung u.a. aus dem Landkreis Gifhorn an und rief um kurz nach 21 Uhr den Katastrophenfall aus. Da die Nordbereitschaft erst ein Tag zuvor in Hildesheim war und die Samtgemeinden Isenbüttel und Papenteich, sowie der Gifhorner kommunale Wasserförderzug in Isenbüttel im Einsatz waren, entschloss sich die Kreisfeuerwehrführung eine Kreisfeuerwehrbereitsschaft aus neuen Einheiten zusammenzustellen. Die Alarmierung erfolgte um kurz nach 21 Uhr. Der Zug, den die Stadt Gifhorn stellte, setzte sich aus unserem MTW als Führungsfahrzeug, unserem LF 10, dem LF 10/6 aus Neubokel sowie dem LF 16 TS aus Gifhorn zusammen. Die anderen beiden Züge setzten sich aus Kräften der Samtgemeinden Sassenburg, Brome und Boldecker Land zusammen. Die Logistik der Kreisfeuerwehr ergänzte die Bereitschaft. Nachdem sich alle Kräfte an der FTZ in Gifhorn gesammelt hatten, erfolgte die erste Lageeineinweisung durch den Bereitschaftsführer Matthias Küllmer. Gegen 23 Uhr verlegte die Bereitschaft dann nach Wolfenbüttel, wo wir kurz vor Mitternacht auf dem Schützenplatz eintrafen. Unser Bereitschaftsführer erhielt vor Ort seine Aufträge, so dass wir gegen 1 Uhr zu 2 Einsatzstellen fuhren. 2 Züge wurden im Bereich eines Altenheims eingesetzt. Dort galt es dieses zu schützen. Hier wurden Deichmassnahmen verstärkt und Pumpen eingesetzt, um den Druck von den Sandsackdeichen zu nehmen. Wir als 3 ter Zug erhielten einen Einsatzabschnitt direkt in der Innenstadt am Rathaus. Dort lösten wir Kräfte aus Wolfenbüttel ab. Es galt das Rathaus und die umliegenden Gebäude weiter zu schützen und den Rathausplatz vor einer Überflutung zu bewahren. Hierfür setzten wir mehrere Pumpen und Tauchpumpen ein und verstärkten mit Sandsäcken an einigen Stellen die Eindeichung. Gegen halb neun, nach einer eher ruhigen Nacht, übergaben wir unseren Abschnitt an Kräfte der Feuerwehr Salzgitter und kehrten nach einer kurzen Verpflegung wieder nach Gifhorn zurück.

Hier einmal einige Eindrücke aus Wolfenbüttel:

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Wieder am Feuerwehrhaus angekommen, wurde die Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge wieder hergestellt und letzte Vorbereitungen für die Bransicherheitswache am darauffolgenden Tag bei der Stars @ NDR2 Party getroffen. Insgesamt waren 11 Kameraden aus Kästorf in Wolfenbüttel im Einsatz. Das war wieder nur einmal möglich, weil auch die jeweiligen Arbeitgeber und vor allem die Familie mitgespielt haben. Daher gilt Ihnen auch unser besonderer Dank.    

Schwerer Verkehrsunfall in Kästorf

Aus dem Bericht der Allerzeitung vom 20.06.2017

Schrecklicher Verkehrsunfall gestern am frühen Abend auf der Hauptstraße in Kästorf. Ein 18-jähriger Autofahrer aus Wittingen kam dabei ums Leben. Am Unfallort war ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz. Die Hauptstraße blieb für den Rettungs- und Bergungsarbeiten mehr als eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam der junge Autofahrer - er wäre demnächst 19 Jahr alt geworden - mit seinem roten Honda Civic aus Fahrtrichtung Wagenhoff. Eine Zeugin hatte gegen 17.30 Uhr den Unfall beobachtet: Der Honda-Fahrer überfuhr zuerst eine Verkehrsinsel und kam danach nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen krachte dann mit großer Wucht gegen einen Ampelmasten und schleuderte danach gegen einen Stromverteilerkasten.

Die komplette Feuerwehr Kästorf unter der Leitung von Sven Wittberg war mit 15 Kräften im Einsatz. Die Gifhorner Feuerwehr rückte mit einem kompletten Zug unter der Leitung von Peter Bollmohr zur Verstärkung an. Für den 18-jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät: Er starb noch im Wrack des völlig zertrümmerten Wagens.

Die Feuerwehr schnitt die Leiche mit Rettungsschere und Hydraulikspreizer aus dem zerstörten Auto heraus. Zuvor hatten Mitarbeiter der LSW den Strom des Verteilerkastens abgestellt.

VU 06.2017

 

 

Die Polizei vermutet als Unfallursache nicht angepasste Geschwindigkeit. Die Ermittlungen dauern an. Lea Rebuschat / ust